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24. April 07

Kommentare

DT

Unsere Kommunikation wird über Daten kodiert, Kooperationen werden online arrangiert, und unsere Konzentration wendet sich dorthin, wohin jegliche zwischenmenschliche Kommunikation nach und nach abwandert - ins Internet.

Was also bleibt angesichts unserer "Datensucht" noch einmal auf der Strecke?

IvD

Die "offene" Frage suggeriert, so versteh ich sie, dass es das Leben selbst ist, das dreidimensionale, das der Datensucht zum Opfer fällt. Wenn die Frage so gemeint ist, hat sie philosophische Qualität und knüpft an den alten Streit an, der danach fragt, ob der Traum oder der Wachzustand die "eigentliche" Realität repräsentiere. Ich meine, dass sich "meine Wahrnehmung" letztlich nicht drum schert, auf welcher "Folie" sie funktioniert; allenfalls mein Bewusstsein quakt und zetert, dass das aber "eigentlich" so nicht richtig sei. Der Mensch also solcher passt sich an.

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