Auf ein „Peer-Clustering“ von Bewertungen setzt beispielsweise das Startup Rojo Networks aus San Francisco, das in seiner Software einen RSS-Reader mit einem Social Network kombiniert. Wie bei vielen RSS-Readern können Nutzer bei Rojo wichtige oder interessante Artikel direkt in ihrem Reader markieren und bewerten. Zusätzlich können registrierte Mitglieder andere Rojo-Nutzer in ein persönliches Netzwerk einladen.
Die Rojo-Software analysiert dann automatisch, welche Artikel von anderen Teilnehmern des Netzwerks gelesen und bewertet werden und generiert aus der Akkumulation dieser Daten automatisch ein persönliches „Vorschlagsranking“, das auf gemeinsamen Interessen und Geschmäckern innerhalb der Peer Group beruht. Auf einem ähnlichen Prinzip basiert die Peer-to-Peer Bookmarking Toolbar StumbleUpon, über die sich Nutzer automatisch interessante Seiten von ihrem Freundeskreis vorschlagen lassen können.
Bei Yub.com erhält der Käufer einen Anteil an der Provision
Diese Analyse von Rankings innerhalb eines Netzwerkes wird zunehmend auch von kommerziellen Anbietern verwendet, darunter von Netflix und einer Reihe von „Social Shopping Sites“ wie Crowdstorm, Stylehive (Bookmarking-Site für Mode und Lifestyle) oder Yub.com.
Ziel dieser Plattformen ist es, durch den Zusammenschluss der Nutzer virtuelle „Trendgruppen“ zu schaffen,
die den „Buzz“ von Trendprodukten zu bestimmten (Nischen-)Interessen abbilden. Bei einigen Anbietern wie der Shopping-Plattform Wists können die Empfehlungen zusätzlich auf weiteren Plattformen wie
MySpace, LiveJournal oder Blogger eingeblendet werden, womit der steten Vernetzung kundengenerierter Medien Rechnung getragen wird. 