Bei Digg wird der redaktionelle Bewertungs- und Filterprozess komplett an die Nutzer übertragen: Wer immer einen Artikel im Netz findet, der auf Interesse bei der technologieaffinen Digg-Leserschaft stossen könnte, kann diesen gemeinsam mit einer Kurzbeschreibung auf dem Nachrichtenportal verlinken. Die Leser bewerten die jeweiligen Artikel wiederum mit Punkten und Kommentaren und erstellen so ein Ranking der wichtigsten Nachrichten.
Die Ratings lassen sich tagesaktuell, wöchentlich und nach „gerade im Aufstieg begriffenen“ Nachrichten selektieren.
Das Nachrichtenportal steht bereits auf Platz 22 im US-amerikanischen Alexa-Traffic-Ranking (Okt. 2006) und liegt damit nur drei Plätze hinter dem erfolgreichsten Nachrichtenportal eines Print-Verlags (New York Times). Viele Online-Zeitungen gehen daher dazu über, „Digg-Buttons“ auf ihren Seiten zu integrieren, mit
denen die Leser ihre Artikel mit Digg verlinken und so Traffic auf die eigenen Seiten locken können.
Ein ähnliches System wie Digg nutzt auch das IT-Portal Reddit. Und einmal mehr gibt es mit Yigg.de bereits einen deutschen Klon des Web 2.0-Erfolges.