Einen mobilen Upload von Texten und Bilder vom Mobiltelefon auf den eigenen Weblog ermöglicht die Lifeblog-Software von Nokia. Dabei konkurriert Nokia Life Blog zum Beispiel mit Shozu, das neben Fotos und Texten auch eine mobile Übertragung von Videos vom Handy auf Webseiten oder Blogs ermöglicht.
Durch Partnerschaften mit wichtigen Communities und Blogportalen wie YouTube, Blogger, Typepad und Flickr positioniert sich Shozu als „Backend-Provider“ für das mobile Web 2.0.
Vizrea verknüpft den mobilen Upload mit einem erleichterten Datenmanagement und einem automatisierten Datenabgleich zwischen unterschiedlichen Devices und Interfaces.
Im ersten Schritt werden die auf dem eigenen Computer vorhandenen Daten gescannt und automatisch oder durch den Nutzer in Sammlungen thematisch zusammengefasst. Diese Sammlungen können dann auf die Web-Plattform von Vizrea übertragen, in andere Plattformen (z.B. MySpace) eingefügt und Freunden zugänglich gemacht werden. Neue Bilder kann der Nutzer nun einer Sammlung zuweisen und sie auf der eigenen Website oder dem heimischen PC automatisch einpflegen lassen. Das Angebot ist in den ersten 60 Tagen kostenfrei, danach fallen Gebühren für Handy-Nachrichten und Premium-Services an.
Eine vollkommen selbstständige „Blogging-Applikation“ bietet das (Non-Profit-) „Waymarkr-Projekt“ von Michael DelGaudio und Mike Bukhin. Mit der kostenlosen WaymarkrSoftware können Handy-Nutzer automatisch einen konstanten Fotostream auf eine Webplattform schicken, z.B. von einem Handy, das lose an der Hand baumelt oder an der Kleidung befestigt ist. Die Fotos werden automatisch mit GPS-Daten versehen und anschließend in Google Maps eingeblendet (die in den Handies eingebauten GPS-Empfänger finden in den USA zunehmend Verbreitung). Auf diese Weise erstellt der Nutzer einen „Bilder-Pfad“, der seine Bewegungen geographisch verschlagwortet und dokumentiert.
Wie weit das digitale „Life Streaming“ künftig gehen könnte, untersucht u.a. auch Microsoft in seinem Projekt „MyLifeBits“. Ziel ist es, automatisierte Aufnahmegeräte sowie mögliche Interfaces für einen Zugriff auf das Datenvolumen eines ganzen Lebens zu identifizieren. Zu diesem Zweck hat der Softwarekonzern unter anderem die Microsoft „SenseCam“ entwickelt, die um den Hals getragen wird und anderem eine interne Uhr sowie Licht-, Bewegungs- und Temperatursensoren enthält. Diese Sensoren sowie verschiedene andere Parameter lösen als „Trigger“ automatisch eine Weitwinkelaufnahme aus, wenn eine Person einen Raum betritt oder eine Nahaufnahme, wenn die Kamera in der Nähe Bewegungen feststellt. In Zukunft soll die Kamera auch für Audio- und Videoaufnahmen verwendet werden und sukzessive zu einem automatisierten „Life Recorder“ ausgebaut werden.