Von der Übertragung von Social Networks auf mobile Communities erhoffen sich viele Mobilfunkplayer eine neue Killer-Applikation: Die schon heute vorhandenen Möglichkeiten einer mobilen Community zeigt der amerikanische Anbieter Boost Mobile mit seiner interaktiven, geographisch lokalisierenden Community-Plattform Hookt. Nach dem Download einer Software können die Nutzer über verschiedene Wireless-Plattformen (z.B. Java-fähige Mobiltelefone) Bildprofile einsehen, Instant Messager benutzen, öffentliche und private Foren nutzen und sich Community-Mitglieder mit einem ähnlich gelagerten Interessenprofil in der Umgebung anzeigen lassen. Die Nutzer zeigen sich durchaus zahlungsbereit und entrichten eine Pauschalgebühr von 50 Cent am Tag. Partner des Angebotes ist AirG, ein Anbieter von Mobile-Community-Systemen, der gemeinsam mit 86 Mobilfunkanbietern weltweit bereits 5 Mio. (End-)Kunden für seine mobilen Netzwerke gewonnen hat.
Schon länger im Markt ist die SMS-basierte mobile Social Community Dodgeball. Sie ermöglicht ihren Mitgliedern, per SMS ihren aktuellen Standort anzugeben und sich mitteilen zu lassen, ob sich Freunde in der näheren Umgebung aufhalten. Es handelt sich somit um eine simple aber, wirkungsvolle Verbindung eines Social Networks mit den Kommunikationsfunktionen von Mobiltelefonen. Mittlerweile ist das 2005 von Google übernommene Netzwerk in 22 Städten der USA tätig.